Modell Leben 2026 - erfurt


Und schon ist die Modell Leben 2026 auf der Erfurter Messe vorüber.

Es waren drei sehr schöne und interessante Tage am Stand der Sherpa Trophy, die viel zu schnell vorüber gingen. Gerade noch aufgebaut und schon ging es an den Abbau, so kam es einigen von uns vor.

Aber spulen wir etwas zurück, letztes Jahr erhielt ich die Anfrage, ob ich nicht Teil des Sherpa Trophy Teams auf der Modell Leben in Erfurt sein möchte. Man muss dazu sagen, ich war schon auf diversen Sherpa Trophy Veranstaltungen und zu einigen Mitgliedern hat sich eine freundschaftliche Beziehung entwickelt. Man trifft sich inzwischen nicht nur auf Messen und Veranstaltungen, sondern auch privat.

Was ich noch erwähnen sollte, seit 2023 bin ich nicht nur in 1:87 unterwegs, sondern auch im Maßstab 1:10.

Das Team der Sherpa Trophy war dieses Jahr zum ersten Mal als Aussteller bei der Modell Leben – Modellbau Messe Erfurt dabei. 

Am Dienstag begann der Aufbau des Standes, drei Tage vor Messeeröffnung. Der Parcours wird bei jeder Messe händisch mit Erde, Steinen, Brücken, Holz, Gebäuden, Dekoration und noch einiges mehr an Material neu gebaut. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die Messe Erfurt, die die benötigte Erde, Steine, Podeste und das Rig zur Verfügung gestellt hat. Der Stand hatte eine Größe von 18x7 Metern. 

 

Einige Highlights auf dem Parcours waren drei Brücken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Autokino in dem auch Filme gezeigt werden, eine große Ruine und die chinesische Stadt und der Nebel, der aus dem Tunnel, dem Brunnen und unter der Brücke herauskam. 

Am Mittwochabend war der Parcours im Groben fertig und am Donnerstag konnten wir unsere Fahrzeuge vorbereiten und die ersten ausgiebigen Probefahrten durchführen. Einige Stellen wurden optimiert, zum einen etwas leichter gestaltet damit diese befahrbar sind aber auch etwas verschärft, damit es nicht zu einfach wird.

Am Stand gab es keine „Hand Gottes“, das bedeutet, wenn sich ein Fahrzeug festfährt oder der Fahrer sich überschätzt und sein Fahrzeug auf die Seite oder sogar auf's Dach legt, wird das Fahrzeug geborgen. Entweder mit Hilfe eigener am und im Fahrzeug mitgeführter Hilfsmittel wie Sandbleche, Rampen, Schlupfe, Seilwinde, … . Eben alles, was man so dabeihaben kann. Wenn das allerdings nicht ausreicht, muss ein anderes Fahrzeug oder auch mal zwei weitere Fahrzeuge zur Unterstützung gerufen werden. Das ist der Punkt, an dem sich am Stand sehr schnell ein kleine Menschenmenge ansammelt. Neugierig und gespannt wird beobachtet, ob die Bergung gelingt und das havarierte Fahrzeug die Fahrt fortsetzen kann.

Dazu kommt, das wir am Stand kein Rennen gewinnen wollen, wir versuchen möglichst realistisch den Parcours zu bewältigen und bewegen die Fahrzeuge bewusst langsam, man kann auch scalig dazu sagen. Die meisten Fahrzeuge sind Originalen nachempfunden, zu den Klassikern gehören Landrover Defender und Toyota LC 7x in seinen verschiedenen Versionen.

Dadurch, dass der Parcours nicht auf dem Boden war, sondern auf ca. 80 cm erhöht, hatte man den perfekten Blick um sein Fahrzeug über den doch teils kniffeligen Parcours zu steuern. Neben den Touren, wurden auch viele interessante Gespräche geführt. Dabei spielte es keine Rolle, ob es Besucher waren, die sich für das Hobby interessieren und mehr erfahren wollen oder welche, die das Hobby schon betreiben und ihr eigenes Fahrzeug als Gastfahrer über den Parcours bewegen möchten. Was ich sehr schön finde, der Parcours verändert sich mit der Zeit. Desto mehr Fahrzeuge den Parcours abfahren, um so mehr verändert sich dieser. Löcher entstehen oder werden tiefer und Steine und Kanten werden rutschiger. Eine Steigung, die man am Vortrag noch mühelos hinauf gekommen ist, kann am nächsten Tag schon zu einem doch etwas größerem Hindernis werden.


Wie im wahren Leben gibt auch das Material unserer Fahrzeuge einmal nach. Dies geschah bei diesem Landrover, als dieser versuchte, einem havarierten Fahrzeug zu Hilfe zu kommen. 

Nun benötigten zwei Fahrzeuge Unterstützung vom Team.  

Wie auf den nächsten Bildern sehr schön zu sehen, erfolgt die meiste Unterstützung mittels Seilwinde. Mit Hilfe dieser wird versucht, das havarierte Fahrzeug wieder in die Spur zu bekommen oder dieses aufzurichten. 
Kenner aus der Szene werden auf den folgenden Bildern Fahrzeuge entdecken, die sie in der Position bis dato noch nie oder nur sehr selten gesehen haben ;-)



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